Kreuzweg - Heute - aktuell wie damals

 

likes - Daumen hoch -oder- Daumen runter

          damals und heute - auch an Ostern aktuell  

Hände haben eine eine starke Bedeutung bei der Kommunikation und sagen oft mehr als 1.000 Worte.

Heute kennt jedes Kind die Bedeutung der "Like Button" -  "Daumen hoch"  oder "Daumen runter".  Nach unten ist ein schlechtes, vielleicht vernichtendes Urteil, keiner sagt warum er/sie so denkt. Über Daumen hoch freut sich jeder, es ist Lob, Anerkennung, Freude für die Person.                                                            

Händen kommt bei jeder Kommunikation eine entscheidende Bedeutung zu, denn Sprache, Rufe, Schreie bestehen nicht nur aus Worten, sondern Gestik. Handzeichen, offene Hände nach oben oder Fäuste  können selbst die Sprache ersetzen, wir sprechen mit den Händen, auch die Menschen zur Zeit Christi.

Daher habe ich der Hand eine besondere Bedeutung schon 1969 beim ersten Entwurf meiner Emailbilder zum Kreuzweg zukommen lassen, sie sind ein wichtiges Symbol in den meisten Bildtafeln!

 

Jesus zog in Jerusalem auf einem Esel ein, so lesesen wir es in der Bibel, die Menschen am Wegesrand jubelten ihm zu - da war der Daumen und die Arme noch oben, nur wenige Tage später ging der Daumen auch vom Volk runter, sie schrien, kreuzigt ihn. Die geballten Fäuste zeigten es deutlich an. Nur wenige Hände von Menschen halfen!

 

Auch heute erleben wir ähnliches - "heute DAUMEN HOCH" für einige Menschen in CORONA Zeit, wenige Tage später "DAUMEN RUNTER" die gleichen Menschen werden mit einem Shitstorm verteufelt, meist Anonyme Absender, mit dem Leben bedroht wie Wissenschaftler, Künstler, Krankenpfleger, Ärzte Wisssenschaftler und Politiker.

 

Wo sind die Menschen und Hände, die helfen, dem Shitstorm und dem Gedankengut der CORONA Leugner entgegentreten, Corona ist nicht mit einer Grippe gleichzusetzen! Wir alle müssen Hände reichen, das Leben und die Gesundheit des Nächsten anerkennen.  AHA Regeln in der 3. Pandemie einhalten - auch sich Impfen lassen...

 

Am 18.4.21 wurde in Deutschland den 80.000 Toten allein in unserem Land gedacht, die an oder mit Corona gestorben sind. Weltweit sind inzwischen über 3 Millionen Menschen daran verstorben, Angehörige konnten häufig keinen Abschied von ihren Liebsten nehmen. Maria war alleine in ihrer Trauer  -  heute trauern viele Menschen alleine, wo sind die helfenden Hände die Trost in der Einsamkeit spenden. Auch Kinder sterben, leiden seelisch, erkranken in der Pandemie oder an Folgeerkrankungen. Wo und wie ist ihre Zukunft?

Wo sind die Hände  die trösten, die sich an die Regeln halten - wenn es auch mal schwer fällt - Nur gemeinsam können wir gegen diese 3. kritischere Pandemie mit den Mutationen vorgehen und diese gestoppt werden.

Sonst töten wir weiterhin UNSCULDIGE!

 

Bilder zum Betrachten und Lesen der Legende bitte "anklicken"

Gedanken zu Bildern des Kreuzweges in Stegemail von Peter Diziol (Fotos zum Text anklicken)

1971 - gotische Kirche in Baden-Baden.        

© Texte, Emailbilder, Fotos; Peter Diziol

 

Hände legen Samenkörner der Liebe in fruchtbaren Boden - Das Samenkorn schlägt Wurzeln. Eine Weizenähre wächst daraus, die Trauer und Dunkelheit des Grabes ist überwunden.
Hände spenden Frieden.

Hände legen Samenkörner der Liebe in fruchtbaren Boden.

Das Samenkorn schlägt Wurzeln. Eine Weizenähre wächst daraus, Zuversicht, dass Hass überwunden werden kann, Trauer und Dunkelheit.  

         

Frieden und Zuversicht sind möglich.

 

- Hände verurteilen

- Hände deuten auf Unschuldige

- Hände verletzen

- Hände greifen an

- Hände legen Feuer

- Hände betätigen Waffen

- Hände töten

 

Wo sind die Hände die

- helfen,

- mittragen,

- zupacken wo Hilfe fehlt,

- heilen,

- verzeihen

- da sind, wenn sie gebraucht werden

-Kranke trösten und heilen

- Segen spenden

- Frieden geben

 

Ein Schritt zum Frieden - Hände öffnen und reichen

Bilder: Kupferplatten mit Stegemail -

 

 

 

unten: Acryl auf Leinwand - Begegnungen.

© Texte, Emailbilder, Acrylbilder; Fotos; Peter Diziol